Ben Vautier

Ben Vautier gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Fluxusbewegung der 60er Jahre. Der 1935 in Neapel geborene Künstler betrieb zwischen 1958 und 1973 einen Plattenladen in Nizza. Die Fassade und die Inneneinrichtung wurden mit einer Vielzahl von Objekten und Schreibschriftkommentaren tapeziert. Dies führte zur Entwicklung des ihm eigenen Stils. Angeregt wurde er dabei von Künstlern wie Yves Klein, Marcel Duchamp und der Bewegung der Nouveaux Réalistes.

1972 nahm Ben Vautier an der Documenta 5 in Kassel teil. 1992 zierte das Motto „La Suisse n’existe pas“ den Eingang des offiziellen Pavillons der Schweiz an der Weltausstellung in Sevilla.

1994 bestritt Ben Vautier eine grosse Einzelausstellung im Centre Georges Pompidou in Paris. Bekannt wurde Ben Vautier in der Kunstszene als Meister der Provokation. So beschriftete er beispielsweise einen Koffer mit dem Satz: „Si Dieu il est partout, il est aussi là dedans“.