Akademie der Bildenden Künste München

Das besondere Profil der 1808 gegründeten Münchner Kunstakademie wird neben den von Professoren geleiteten Klassen von den Studienwerkstätten geprägt, die in München zum großen Teil ebenfalls von Künstlern geleitet werden. Für die Studierenden ist damit eine künstlerische Orientierung auf einer sehr vielseitigen und herausfordernden Grundlage möglich.

Die 19 Werkstätten sind nach den traditionellen Bereichen Malerei, Bildhauerei und Grafik ausgerichtet und durch moderne Technologien ergänzt. Neben den klassischen Werk-, Druck- und Formtechniken kann auch mit neuen und unkonventionellen Materialien gearbeitet werden.

Das herausragende Merkmal der Studienwerkstätten besteht in der fachlichen Orientierung auf die künstlerische  Realisierung studentischer Arbeiten. Anders als in vielen anderen Kunsthochschulen gibt es in München keine verpflichtenden Kurse, Stundenpläne oder verbindliche Studienziele, die künstlerische Lehre ist allein auf die individuelle Entwicklung der einzelnen Studierenden ausgelegt. Auch im Bereich reproduzierbarer Kunst erweist sich die Akademie als Chance für den künstlerischen Nachwuchs: Auf der Grundlage qualifizierter handwerklicher Kenntnisse entstehen künstlerische Experimente, mit denen die Gestaltungsmöglichkeiten und die Artikulationsvielfalt der Werktechniken immer weiter erforscht werden.

 http://www.adbk.de/Studium/lehrangebot/studienwerkstaetten/studienwerkstaetten.php

 An der 18. Triennale Grenchen werden verschiedene  Werkstätten vorgestellt. Dabei soll insbesondere der Dialog zwischen Künstlern, Ausbildnern und Kunstvermittlern angeregt und gefördert werden.